Was ich über mich lernen musste, um erfolgreich lernen zu können..
Was ich über mich lernen musste, um erfolgreich lernen zu können..

Was ich über mich lernen musste, um erfolgreich lernen zu können..

Heute möchte ich mit dir in meine Vergangenheit springen – genauer gesagt in meine Schulzeit. Ich musste in dieser Zeit auf die harte Weise lernen, dass ich anders lerne als meine Mitschüler.
Denn ich muss einen Sinn darin sehen, was ich lerne, ansonsten wird es ganz schwierig. Mein Hirn nimmt das Wissen dann einfach nicht auf und schaltet auf den Stand-by-Modus.

Ich möchte dir das anhand eines Beispiels zeigen:
In meiner Grundschulzeit lernte ich spielerisch meine ersten Schritte im Englisch Unterricht zu unternehmen. Das machte noch echt Spass.
Das sollte sich aber abrupt ändern, als ich auf die Realschule kam. Plötzlich erhielt ich Noten für diese Sprache. Um es kurz zu machen, ich verlor den Spass an der Sprache, einfach, weil auf einmal Druck herrschte. Ich musste die Grammatik Regeln beherrschen und mein „th“ hörte sich auch nicht richtig an und überhaupt wurde es zu einem Krampf.

Dann schickten mich meine Eltern auf eine Sprachreise nach England 🇬🇧 Das hat mir unglaublich geholfen. Warum?
Nun ich merkte auf einmal, das ich die Menschen um mich herum auf Englisch verstand und die haben mich auch verstanden! Das macht ja echt Spass!

Ich musste lernen, das ich auch Fehler machen darf, denn erst dann kann ich aus diesen lernen..

Auch war es überhaupt nicht schlimm, wenn ich mal etwas falsch aussprach, sondern meine Gasteltern oder Lehrer berichtigten mich und konnten zusammen mit mir wirklich herzlich darüber lachen.

Mein bestes Beispiel:

Ich habe versucht meinen Gasteltern zu erklären, dass einer meiner Angehörigen in einer Gewerkschaft arbeitet, dabei ist es ein Unterschied ob jemand in einer Union (= Gewerkschaft) oder einen Onion (= Zwiebel) arbeitet.. Als ich den Satz gesagt hatte, lachten meine Gasteltern auf und ich war sehr irritiert darüber. Dann zeigten sie mir eine Zwiebel und das ich erklärt habe, dass derjenige in einer Zwiebel arbeitete. Es war einfach Situationskomik in dem Moment. Aber das habe ich nie mehr vergessen.

Dieses und weitere Erlebnisse haben mir unglaublich gut getan und waren für mich wie eine Kehrtwende. Nach dieser Sprachreise, habe ich nicht nur den Spass an der Sprache wieder gefunden, nein, ich verbesserte mich innerhalb kürzester Zeit um 2️⃣ Noten und mein Wunsch war geweckt, irgendwann mal auszuwandern.

Heute lese ich viele Blogs, höre Podcasts, schaue YouTube oder Filme auf Englisch, einfach, weil es Spass macht und ich bin bei weitem nicht perfekt. Wenn ich aber heute in die Situation komme, auf Englisch reden zu dürfen, dann quassele ich einfach darauf los. 
Für mich brachte es die Erkenntnis, dass ich mein Wissen in irgendeiner Form anwenden muss. Dann lerne ich am besten und dann macht es auch Spass.


Wie lernst du am Besten? Hast du das bereits herausgefunden? Oder bist du noch auf der Suche? Schreibe mir gern einen Kommentar.


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Geschrieben von
pinkspektrum
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